Dipl.Ing. Birgit Tscherteu 

Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision

 

Psychoanalytisch orientierte Eltern – Kleinkind – Therapie (EKKT)

Ein Angebot für Eltern und Kinder von 0 bis 3 Jahren.

 

Wofür Eltern-Kleinkind-Therapie?
 

Der (neue) Alltag mit Babys ist für Eltern mit Aufregung und Erwartungen verbunden. Manchmal stellt sich die Realität jedoch anders dar, als das ursprüngliche (innere) Bild, das man selbst von dieser Zeit hatte (etwa von der Schwangerschaft, der Geburt, dem Mutter/Vater sein, vom Baby selbst,...). In dieser sensiblen Phase können daher unerwartete Sorgen bzw. Belastungen entstehen. Bereits Babys und ganz kleine Kinder drücken ihre innere Welt in ihrem Verhalten aus. Spannungen, Ängste oder Unzufriedenheit in ihrem Umfeld sowie seelische Vorgänge ihrer Eltern werden dabei höchst sensibel wahrgenommen. 

In einer gemeinsamen Arbeit mit Eltern und Kind können Dynamiken deutlich und bearbeitbar werden, wobei die Signale des Kindes Beachtung finden. Das Kind wird als aktives Gegenüber verstanden, das hilft, die Situation zu verstehen.

Durch die besondere Sensibilität können oft wenige Therapiestunden zu einer Erleichterung und Verbesserung der Belastungen führen.

 

Die Methode der Eltern-Kleinkind-Therapie (EKKT)
 

Grundlegend ist neben tiefenpsychologischen Konzepten die Methode der Säuglingsbeobachtung nach Esther Bick sowie die ursprünglich an der Tavistock Clinic in London entwickelte Beratung und Kurztherapie für Säuglinge/Kleinkinder und deren Bezugspersonen. Im Fokus stehen dabei die komplexen Prozesse zwischen den Personen und was das Baby dazu zeigt. 

Die Methode der EKKT wird als Weiterbildung für Therapeutinnen an der Wiener Psychonalytischen Akademie (WPA) gelehrt.

 

Worum kann es gehen?
 

  • Ereignisse in der Schwangerschaft und um die Geburt herum belasten Sie
  • Ihr Baby ist ganz anders, als Sie es erwartet haben
  • Ihr Baby ist unruhig, weint viel und kann nicht beruhigt werden
  • Sie sind erschrocken oder verzweifelt, weil sie manchmal negative Gefühle ihrem Kind gegenüber verspüren.
  • Sie machen sich Sorgen um ihr Baby, sind im Umgang unsicher
  • ...

 

Was ist EKKT nicht?
 

  • Abklärung physischer Ursachen

  • Stillberatung

  • Psychotherapeutische Einzeltherapie der Mutter/des Vaters

 

Ablauf
 

Die EKKT-Einheit dauert häufig länger als die in einer Einzeltherapie üblichen 50 Minuten – zwischen 60 und 90 Minuten. Ich ersuche, die entsprechende Zeit einzuplanen. Optimalerweise kommt die gesamte Familie zum Gespräch.

 

Links

https://psy-akademie.at/fortbildung/poskj-weiterbildung/zur-methode-poskj/